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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Kasel , die, von lateinisch casula, "Häuschen", seit dem 13. Jh. nachweisbares Obergewand katholischer Geistlicher bei der Messfeier. Die Kasel war ursprünglich glockenförmig beschaffen, mit einem Ausschnitt für den Kopf und seitlichen Schlitzen für die Arme. Seit dem Barock ist die Kasel an den Seiten ganz offen und besteht nur mehr aus zwei bis zu den Knien reichenden Stoffbahnen, die an den Enden abgerundet sind (Bassgeigenkasel). Heute ist die Kasel manchmal auch umhangförmig gestaltet.


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