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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Katana , einschneidiges Schwert der * Samurai.

Seit dem 8./9. Jh. sind die Klingen japanischer Schwerter leicht gebogen. Sie werden von den Schwertschmieden aus vielen Schichten aufgebaut und perfekt poliert. Der Griff ist für gewöhnlich mit einer Rochenhaut überzogen und mit einer kunstvoll geknüpften Seidenkordel umwickelt. Das * Tsuba genannte * Stichblatt wurde oft von darauf spezialisierten Schmieden hergestellt und war ein beliebtes Geschenkobjekt.

Wird der die durchbohrte * Angel sichernde und genau eingepasste Pflock (Mekuki) herausgeschlagen, lassen sich Klinge und Griff trennen, und das Tsuba kann ausgewechselt werden. Zum Schwertschmuck zählen * Fuchi und Kashira. Das von den Samurai gleichfalls getragene Kurzschwert heißt * Wakizashi und die Garnitur beider * Blankwaffen Daisho. In der Scheide japanischer Schwerter befinden sich meist Ausnehmungen für ein Beimesser, japanische * Kozuka, und die so genannte Schwertnadel, japanisch Kogai genannt. Alte japanische Schwerter sind gesuchte Sammlerobjekte. Betreffend der Klingenlängen s. unter * Shaku.


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