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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Kayserzinn , von der Zinngießerei Jean (Johann Peter) Kayser in Oppum bei Krefeld vom Ende 19. Jh. bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges (1914) hergestellte Gebrauchsgegenstände, vor allem Tafelzinn.

Die stark vom Jugendstil beeinflussten Vorlagen und Modelle stammten zum Großteil von Engelbert Kayser (1840-1911), einem Mitglied der Zinngießerfamilie, dessen Kölner Atelier auf Entwürfe spezialisiert war. Als Modellmeister namentlich bekannt sind H. Fauser und H. Laven.

In der Gießerei in Oppum begann man 1894/95 die gegossenen Gegenstände auf der Unterseite neben der reliefierten Bezeichnung KAYSERZINN ab der fiktiven Zahl 4000 fortlaufend zu numerieren. Der schönen Kreationen wegen war der Betrieb in Oppum die erfolgreichste deutsche Zinngießerei des 19. Jh. 1899 wurden dort bereits 400 Mitarbeiter beschäftigt.

H. U. HAEDEKE, Zinn, Braunschweig 1963; Slg. Helmut Hentrich, Kayserzinngegenstände und Zinn anderer Gießereien, Kat., Hamburg 1974.


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