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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Keramik , von griechisch keramos, "Töpfererde", und keramike (techne), "Töpferkunst",

Bezeichnung für Erzeugnisse aus gebrannten ton- bzw. kaolinhaltigen Grundstoffen sowie für die Technik ihrer Herstellung, die Töpferkunst. Je nach der Dichte des Ausgangsmaterials, d. h. nach ihrer Wasseraufnahmefähigkeit, unterscheidet man zwischen Produkten mit dichtem * Scherben (* Porzellan, * Steinzeug u. dgl.) und solchen mit porösem Scherben (* Fayence, * Steingut und * Terrakotta), die erst durch die * Glasur wasserdicht werden. Bisweilen wird auch von so genannten sonderkeramischen Werkstoffen gesprochen, wie z. B. * Steatit.

Die Keramik zählt zu den ersten Beispielen kunstvoll gestalteter Produkte aus der Frühzeit der Menschheit. Bei frühen Erzeugnissen erfolgte der Dekor durch Einpressen von Zierformen in die noch feuchten Tonwaren (* Bandkeramik, * Schnurkeramik etc.), in späterer Zeit auch durch Anguss (* Engobe, Schlicker) und durch Bemalung (* Aufglasurfarbe, * Muffelfarbe).

B. BUDNIKOW, Technologie der keramischen Erzeugnisse, Berlin 1953; Chines. Keramik aus dreieinhalb Jahrtausenden, Kat., Düsseldorf 1955; 500 Jahre deutsche Keramik, Köln 1956; P. RADA, Techniken der Kunsttöpferei, Prag 1960; G. SAVAGE, Englische Keramik Fayencen, Porzellan, Steingut, Steinzeug, Wien 1961; H. W. HENNICKE, Zum Begriff K. u. zur Einteilung keram. Werkstoffe, in: Ber. der Dt. Keram. Ges. 44, 1967, A. KLEIN, K. aus 5000 Jahren, Düsseldorf 1979; R. J. CHARLESTON (Hg.), K. Vom gebrannten Ton zum Porzellan. Eine Stilgesch. durch 4 Jt., Wiesbaden 1980, Leipzig 1981; W. GEBAUER, Kunsthandwerkl. K., Leipzig 1982; J. BOARDMAN, Die K. der Antike, Freiburg, Basel, Wien 1985; U. MÄMPEL, K. von der Handform zum Industrieguß, Reinbek b. Hamburg 1985; G. MANGELSDORF, Studien zur mittelalterl. K. des 12. bis 15. Jh. im westl. Brandenburg, Diss. Greifswald 1988.


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