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Kerbschnitt , Keilschnitt, Verzierungsart in Form keilförmiger Einschnitte, etwa bei Holz oder durch kerbenförmige Einpressungen bei Tonwaren in das noch weiche Material, vor dem Brand. Die Dekorationstechnik wurde schon im * Neolithikum z. B. bei Tonkrügen und * Glockenbechern angewendet. Kerbschnitt-Motive sind auch auf * Artefakten aus der Bronzezeit, der Hallstattkulur und aus der Zeit der Völkerwanderung zu finden. Die für spätgotische Möbel typischen Kerbschnittverzierungen sind in der * Volkskunst noch heute gebräuchlich.
E. v. BÜLOW, Der K., Stuttgart 1913; E. RADEMACHER, Die Kerbschnitt-Keramik, in: Mannus 18, 1926; W. A. v. JENNY, Die Herkunft des Kerbschnitts auf den österreichischen Hallstattgefäßen, in: Mannus 19, 1927; J. MADER, Kerbschnitzen, in: Schmuckelemente der Volkskunst, Ried 1976.
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