Stücksuche:
Bitte mind. 2 Zeichen eingeben. Weitere Suchmöglichkeiten »

Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Nutzen Sie die Funktion der VOLLTEXTSUCHE, indem Sie Worte oder Wortteile in das Suchfeld eingeben. Das Kunstlexikon beschreibt ca. 10.000 Begriffe, hat 5,5 Mio Zeichen ( Druckausgabe: 1663 Seiten). Die Begriffe verweisen insgesamt auf ca. 35.000 Quellen.  
 Volltextsuche: nur in der Begriffsliste suchen

Kerykeion , das, von griechisch keryx, "Herold", Bezeichnung für den von den Römern * Caduceus genannten geflügelten * Heroldstab, ursprünglich der Zauberstab des Gottes * Hermes/Merkur.

Um den Oberteil winden sich zwei Schlangen mit einander zugewendeten Köpfen. Die Gestaltung wird verschieden interpretiert: einerseits als Verbindung gegensätzlicher Kräfte (dieser Auslegung bedienten sich später vor allem die * Alchimisten), anderseits auch als Sinnbild für Fruchtbarkeit, wobei der Stab als Phallussymbol angesehen wurde, über dem sich zwei Schlangen paaren. Außer Hermes/Merkur werden auch noch die griechische Götterbotin * Iris und die römische Glücksgöttin * Felicitas mit einem Heroldstab dargestellt. Im Altertum war das Keykeion Erkennungszeichen der * Herolde, das die Immunität dieser Überbringer militärischer Befehle und geheimer Nachrichten signalisieren und ihre schadlose Rückkehr sichern sollte. In späterer Zeit war das Kerykeion, als Merkurstab, Symbol des Handels.

R. BOETZKER, Das Kerykeion, Diss. Gießen 1913.


<< Keroplastik Kerynitische Hirschkuh >>


Vertiefen Sie Ihr Wissen über Kunst!
Testen Sie unseren Gratisservice Kunstbegriff des Tages. Auf Wunsch erhalten Sie täglich oder wöchentlich per E-Mail einen Begriff aus dem Kunstlexikon geschickt.
Mehr Informationen »

Das Kunstlexikon für das iPhone!
Sie können das Kunstlexikon auch in einer für das iPhone optimierten Version ansehen. Klicken Sie einfach auf den nachfolgenden Link.
Jetzt öffnen »

Schmuckwissen>>


Aktuelle Objekte:

Florian Wagn... >

Antje Kloss ... >



Aktuelle Objekte:

Thomas Helbig >

Brosche >