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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Kleinod (Mz. Kleinodien),

1) kleinformatige Kostbarkeit. Die alte Schreibweise war kleinot, von "klein", in der Bedeutung "fein", "zierlich" und mittelhochdeutsch -ot, für "Besitz". Früher gebräuchliche Bezeichnung für teure mit Perlen und/oder edlen Steinen versehene Schmuckstücke, Ziergegenstände oder * Medaillen, z. B. * Gnadenpfennige. Vgl. * Reichskleinodien.

2) In der * Heraldik Abkürzung für Helmkleinod oder * Zimier.


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