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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Knorpelwerk , von der * Spätrenaissance bis gegen 1660 übliche, symmetrisch angeordnete Ornamente in Form knorpelartiger, teigig ineinander übergehender Verdickungen.

Der Dekor gab der Epoche regional auch den Namen * Knorpelbarock. Die Zierform entwickelte sich gegen Ende des 16. Jh. in den Niederlanden aus dem * Rollwerk. Seinen Höhepunkt aber erreichte das Knorpelwerk im deutschen und französischen Barock, während es in Italien kaum zur Geltung kam. Als Schöpfer des Knorpelwerks gilt der niederländische Silberschmied Paulus van * Vianen. Großen Anteil an der Verbreitung des Knorpelwerks hatte Cornelius Floris (* Florisstil).

R. ZÖLLNER, Dt. Säulen-, Zieraten- u. Schild-Bücher. Ein Beitr. zur Entwicklungsgesch. des Knorpelstils, Diss. Kiel 1959; G. IRMSCHER, Kleine Kunstgesch. des europ. Ornaments seit der frühen Neuzeit 1400-1900, Darmstadt 1984.


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