Koimesis , griechisch, "Ruhen", "Entschlafen",
In der byzantinischen Kunst Bezeichnung für den * Marientod, der auf Darstellungen der Ostkirche mit der Entrückung der Seele Mariens in den Himmel verbunden ist. In der westlichen Kunst bildet die Himmelfahrt Mariä ein eigenes Motiv (* Assumptio). Darstellungen der Koimesis sind in der byzantinischen Kunst seit etwa 900, in der westlichen Kunst etwa ab dem Jahr 1000 üblich. Im Westen wird das Motiv oft mit dem lateinischen Terminus Dormitio Mariae bezeichnet.
J. VANUXEN, La "K." en France et en Allemagne du Xe au XVe siècle, in: Mémorial d'un voyage d'études de la société Nat. des Antiquaires de France en Rhénanie 1951, Paris 1953; Ch. SCHAFFER, K., der Heimgang Mariens. Das Entschlafungsbild in seiner Abhängigkeit von Legende und Theologie, in: Studia patristica et liturgica 15, Regensburg 1985.
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