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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann
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Antiochos , (lateinisch Antiochus) (325-261 v. Chr.), Sohn des Seleukos I., Nikator ("der Sieger"), einer der Nachfolger * Alexanders d. Gr.
Der Legende zufolge wurde Antiochos schwer krank, und niemand wusste Rat, bis der berühmte Arzt Erasistratos geholt wurde und herausfand, dass der Jüngling unglücklich verliebt war. Der Gelehrte hieß alle Frauen des Hofes ans Krankenbett kommen. Dabei wurde offenbar, dass sich Antiochos nach seiner schönen Stiefmutter Stratonike in Liebe verzehrte. Als sein Vater, König Seleukos, davon erfuhr, soll er seine junge Frau und das Reich seinem Sohn überlassen haben. Das Motiv hat zahlreiche Maler inspiriert, u. a. Bellucci, Ingres, Lairesse und Schönfeld.
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