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Krabbe , Dekorelement der gotischen Architektur in Form von Knospen und Blattknäueln oder blattförmig verzierten Knollen, die sich gleichförmig und im selben Abstand voneinander an den schräg ansteigenden Kanten von * Wimpergen, * Strebebogen, Giebeln und * Fialen wiederholen. Als * Bekrönung dient bei diesen Architekturformen meist eine * Kreuzblume. Da sie aussehen, als ob sie sich emporrankten, werden die Krabben auch "Kriechblumen" genannt. Vgl. * Giebelblume.
O. v. SIMSON, Die gotische Kathedrale, Darmstadt 1968; J. BONY, French Gothic architecture of the 12th and 13th century, London 1983; D. KIMPEL, R. SUCKALE, Die gotische Architektur in Frankreich 1130-1270, München 1985.
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