Krakelee , von französisch craquelé, "rissig",
Bezeichnung für feine, einem Netzwerk gleichende Risse in der * Glasur von * Keramiken sowie bei Glas. Bisweilen wird Krakelee künstlich hervorgerufen, z. B. beim * Krakeleeglas sowie bei * Keramiken (durch Krakelieren, d. h. mittels einer speziellen Zusammensetzung und thermischen Behandlung der Glasur). Auch die durch Austrocknen von Farbe und * Firnis entstandenen feinen Risse bei Gemälden werden manchmal als Krakelee bezeichnet. Gebräuchlicher ist dafür aber der Terminus * Krakelüre. Das partielle Fehlen solcher feinen Risse lässt vermuten, dass Restaurierungen vorgenommen wurden.
G. WEISS, Alte Keramik neu entdeckt, Frankfurt/M., Berlin, Wien 1985.
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