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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Krawattennadel , Bezeichnung für eine Schmucknadel, vom 17.-19. Jh. als Anstecknadel, seit dem 20. Jh. auch in Form einer federnden Klemmnadel in Verwendung.

Schmucknadeln, die von Frauen zur Befestigung auf der Brust geraffter Seidentücher getragen wurden und die den Krawattennadeln gleichen, heißen * Busennadeln. Zwei durch ein Kettchen verbundene * Anstecknadeln heißen * Inséparables. Der Überlieferung nach war der Elfenbeinschnitzer N. Klammer u. a. auf die Herstellung von Kleinstskulpturen (meist Pferde) spezialisiert, die als Bekrönung von Krawattennadeln und Busennadeln dienten.

B. MARQUARDT, Schmuck, München 1983.


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