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Kreuzkuppelkirche , Bautypus byzantinischer Kirchen mit dem Grundriss in Form eines gleicharmigen so genannten * griechischen Kreuzes. Der Mittelteil des Baues, d. h. die * Vierung, wird von der Hauptkuppel und die Kreuzarme von kleineren Kuppeln überwölbt. Auch * Reliquiare wurden häufig nach der Architekturform der Kreuzkuppelkirche gestaltet. Sie bestehen aus vergoldetem Kupfer und sind mit * Emailarbeiten sowie Reliefs und vollplastischen figürlichen Schnitzereien aus Elfenbein verziert. Bekannte Exemplare solcher Reliquiare befinden sich im Kunstgewerbemuseum Berlin, im Victoria & Albert Museum, London, im Kunsthistorischen Museum, Wien, und im Dommuseum zu Braunschweig. Das letzterwähnte Exemplar stammt aus dem * Welfenschatz.
M. BÜHLMANN, Die Entstehung der K., in: Zeitschr. für Gesch. der Architektur, 10. Beih., 1941; F. W. DEICHMANN, Versuch einer Darstellung der Grundrißtypen des Kirchenbaues in frühchristl. und byzant. Zeit im Morgenlande, Diss. Halle-Wittenberg 1937.
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