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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Kuse , deutsche. Schreibweise für französisch Couse, Bezeichnung für eine * Stangenwaffe des 14.-16. Jh., als * Trabantenwaffe (mit geätzter Klinge) auch länger.

Der für die Kuse ebenfalls gebräuchliche Name "Stangenmesser" weist auf das Aussehen der Waffe hin. Die Kuse besteht aus dem ca. 200 cm langen * Schaft, an dem mittels einer * Tülle die 30-40 cm lange messerförmige Klinge mit * konvex geformter Schneide und geradem Rücken angebracht ist. Mangels eines Hakens, um damit Reiter aus dem Sattel zu reißen, wie mit der * Hellebarde, wurde die Kuse nur bedingt als feldtauglich empfunden und diente in erster Linie als Trabanten- oder Gardewaffe.

Eine Vorform der Kuse war die vom 13.-15. Jh. in Frankreich verwendete * Vogue. In der Renaissance wurden vor allem die Klingen der Trabanten-Kuse oft aufwendig mit Ätzdekor verziert. Im Gegensatz zur Kuse ist die Schneide der * Gleve konkav geformt.


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