|
|
|
Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann
|
| Nutzen Sie die Funktion der VOLLTEXTSUCHE, indem Sie Worte oder Wortteile in das Suchfeld eingeben. Das Kunstlexikon beschreibt ca. 10.000 Begriffe, hat 5,5 Mio Zeichen ( Druckausgabe: 1663 Seiten). Die Begriffe verweisen insgesamt auf ca. 35.000 Quellen. |
Kuse , deutsche. Schreibweise für französisch Couse, Bezeichnung für eine * Stangenwaffe des 14.-16. Jh., als * Trabantenwaffe (mit geätzter Klinge) auch länger.
Der für die Kuse ebenfalls gebräuchliche Name "Stangenmesser" weist auf das Aussehen der Waffe hin. Die Kuse besteht aus dem ca. 200 cm langen * Schaft, an dem mittels einer * Tülle die 30-40 cm lange messerförmige Klinge mit * konvex geformter Schneide und geradem Rücken angebracht ist. Mangels eines Hakens, um damit Reiter aus dem Sattel zu reißen, wie mit der * Hellebarde, wurde die Kuse nur bedingt als feldtauglich empfunden und diente in erster Linie als Trabanten- oder Gardewaffe.
Eine Vorform der Kuse war die vom 13.-15. Jh. in Frankreich verwendete * Vogue. In der Renaissance wurden vor allem die Klingen der Trabanten-Kuse oft aufwendig mit Ätzdekor verziert. Im Gegensatz zur Kuse ist die Schneide der * Gleve konkav geformt.
|
|
Der Kunstbegriff des Tages per E-Mail!Auf Wunsch senden wir Ihnen regelmäßig einen Begriff aus dem Kunstlexikon per E-Mail zu. Zur Anmeldung »
|
|
| |
|
| |