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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Laute , von arabisch al ud, "Holz-(Instrument)", dessen Resonanzkörper keine * Zarge aufweist, sondern aus Holzstreifen zusammengesetzt ist und eine länglichrunde, stark nach unten gewölbte Form hat, ähnlich einer halben Birne.

Die über ein Griffbrett laufenden sechs (früher elf) Darmsaiten werden mit den Fingern gezupft. In der Antike diente als Resonanzkörper ein Schildkrötenpanzer, der Name Laute wird deshalb volksetymologisch von arabisch al aut, "die Schildkröte", abgeleitet (vgl. * Lyra). Entwicklungsgeschichtlich unterscheidet man zwischen Joch- und Stiellauten, wobei die Jochlaute mit der * Leier identisch ist.

Unabhängig davon, ob die Saiten mit einem Bogen (Streichinstrumente) oder durch Zupfen (Gitarren etc.) zum Klingen gebracht wurden, bezeichnete man früher prinzipiell alle Instrumente mit Resonanzkasten und Stiel/Hals, deren Saiten parallel zum Oberteil des Resonators gespannt sind, als Laute. Lautennähnliche Musikinstrumente sind aus fast allen alten Kulturen des Orients bekannt. In Mitteleuropa waren sie vom 15.-18. Jh. als Soloinstrumente in Mode und dienten Minne- und Bänkelsängern als Begleitinstrumente.


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