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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Ludwigsburger Porzellan , 1758 als letzte * Porzellanmanufaktur Deutschlands gegründet; sie bestand bis 1824.

Prägend, vor allem für das Tafelgeschirr, waren die Landschaftsbilder, Blumen, Vogeldarstellungen, * Écaillemalereien, * Girlanden und * Rocaillen des Porzellanmalers G. F. Riedel (1724-1812). Außer Tafelgeschirr war die Manufaktur auf Vitrinenstücke spezialisiert, etwa * allegorische Figuren in antikischer Manier, * Bacchantengruppen, Tiere, Bauern, Tänzerinnen u. ä. Motive. Als Höhepunkt des Ludwigsburger Porzellan gilt die Übergangszeit vom Rokoko zum Klassizismus 1760-1780.

Verarbeitet wurde eine Mischung von Hornburger und Passauer Erde, was dem * Scherben den typischen leicht graugrünen Farbton verlieh. Als Porzellanmarken, in * Unterglasurblau, sind bekannt:

1. CC * ligiert, mit oder ohne Krone.
2. 1773-1775 "L" mit Krone.
3. 1806- 1816 "FR" mit Krone.
4. 1816-1824 "WR" mit Krone.

M. LANDENBERGER, Alt-L., Kat., Stuttgart 1959; L. im Württemberg. Landesmus., Stuttgart 1970; M. LANDENBERGER, Das L. und seine Zeit, Stuttgart 1978; F. H. HOFMANN, Das Porzellan der europ. Manufakturen, in: Propyläen Kunstgesch. Erg.-Bd., Berlin 1980.


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