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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Mackintosh , Charles Rennie (geb. 1868, Glasgow; gest. 1928, London), schottischer Architekt, Kunsthandwerker und Maler.

Nach Beendigung des Studiums der Architektur (1889) vervollkommnete Mackintosh seine Ausbildung durch Aufenthalte in Frankreich, Italien und Belgien. 1896 nahm Mackintosh an der * Arts and Crafts Exhibition in London mit kunstgewerblichen Arbeiten teil und erntete reichen Beifall. Von seinen Architekturwerken am bedeutendsten ist der 1897-1899 errichtete und in den Jahren 1907-1909 erweiterte Bau der School of Arts (Kunstschule) in Glasgow, für dessen Inneneinrichtung er gleichfalls sorgte. Der im * Jugendstil gestaltete Bau wurde von den Zeitgenossen als revolutionär empfunden.

Das von Mackintosh entworfene Inventar - es gilt als richtungweisend für den Jugendstil - wirkt vergleichsweise geradlinig, nüchtern und ist oft mit weißem Anstrich versehen. Als Dekor weisen von Mackintosh entworfene Möbel häufig eingesetzte amethystfarbene Glasstückchen und metallene, zum Teil emaillierte Einlagen auf. Für manche seiner Entwürfe orientierte sich Mackintosh an japanischen Vorbildern. Im Gegensatz zu England erfreuten sich die Mackintosh-Möbel am Kontinent, und hier vor allem in Deutschland und Österreich, hoher Wertschätzung. Besonders beliebt waren auch seine Entwürfe für Textilien. Mackintosh nahm 1899 an der * Biennale in Venedig teil und stellte 1900 in Wien sowie 1902 in Turin aus. 1902 beteiligte sich Mackintosh auch an dem Wettbewerb der Darmstädter "Zeitschrift für Innendekoration" mit seinem Entwurf "Haus eines Kunstfreundes" für den Verleger A. Koch und erhielt dafür den zweiten Preis. Von 1914 bis zu seinem Tod 1928 lebte der Künstler die meiste Zeit in London, ausgenommen ein von 1925-27 währender Aufenthalt in Chicago, wo er u. a. seine Aquarelle ausstellte.

T. HOWARTH, Ch. R. M. and the Modern Movement, London 1952; Ch. R. M., Kat., Edinburgh 1968; Ch. R. M., Kat., Hessisches Landesmus., Darmstadt 1969; F. ALISON, Ch. R. M. as a designer of chairs, London 1974; R. BILLCLIFFE, Architectural sketches & flower drawings by Ch. R. M., London 1977; Th. HOWARTH, Ch. R. M. and the modern movement, London 1977; R. BILLCLIFFE, M. watercolours, Glasgow 1978; R. BILLCLIFFE, Ch. R. M., The complete furniture, furniture drawings & interior designs, Guildford 1979; W. BUCHANAN, Japanese influence on the Glasgow boys and Ch. R. M., in: Japonisme in art, Tokio 1980; R. BILLCLIFFE, R. M., Textile designs, London 1982; R. MACLEOD, Ch. R. M. Architect and artist, New York 1983; R. BILLCLIFFE, M. furniture, Cambridge 1984; M.s Masterwork. The Glasgow School of Art, Glasgow 1989.


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