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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Makimono , das, japanisch, "gerollte Sache", auch Emakimono, "Bildrolle",

Japanische Bezeichnung für eine japanische oder chinesische Bildrolle im Querformat, daher auf deutsch auch Querrolle genannt. Zur Betrachtung der einzelnen Bildabschnitte wird die Rolle von rechts nach links aufgerollt. Die Bildrollen sind meist nicht höher als etwa 35 cm, können aber mehrere Meter lang sein. Es handelt sich für gewöhnlich um "erzählende Bilder", etwa Darstellungen von Kriegen usw. Der bekannteste Meister solcher erzählender Bilder ist Fujiwara Takayoshi (geb. vor 1078; gest. im Zeitraum von 1156 und 1174). Dem Künstler werden vier Bildrollen zugeschrieben, die alle den Genji-Roman zum Thema haben. Seit dem 15. Jh. ersetzten im allgemeinen Einzelbilder die Makimono. Hochformatige japanische Hängebilder heißen * Kakemono.

D. SECKEL, Emakimono, London 1959; H. OKUDAIRA, Narrative picture scrolls, Tokio, New York 1973; R. VIOLET, Einführung in die Kunst Japans, Leipzig 1982.


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