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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Malachit . Der Name Malachit wird meist von griechisch malakos, "weich", abgeleitet, mit Bezug darauf, dass der * Schmuckstein nicht sehr hart ist (* Mohshärte 3,5-4).

Das aus basischem Kupferkarbonat bestehende Mineral kommt vor allem in der Oxidationsschicht von Kupfererzen vor. Es ist monoklin kristallisiert und tritt in knolligen Formationen mit abwechselnd hell- und dunkelgrünen mehr oder weniger gewundenen bis konzentrischen Lagen auf. Nach dem Schleifen und Polieren wird eine Zeichnung erkennbar, die der Maserung von Holz ähnlich ist. Malachit kam früher hauptsächlich aus dem Ural und wurde zu Vitrinenstücken, z. B. Vasen, oder zu Sockeln für Plastiken verarbeitet. Später kamen vor allem Chile und Mexiko als Fundgebiete hinzu. Plinius und * Vitruv nannten das aus zerriebenem Malachit bestehende grüne * Pigment, das in der Malerei bis ins 19. Jh. verwendet wurde, * Chrysocolla (Berggrün).

R. J. GETTENS, E. WEST-FITZHUGH, Malachite and green verditer, in: Studies in Conservation 19, 1974; A. KNOEPFLI u. a., Reclams Handb. d. künstler. Techniken, Bd. 2, Stuttgart 1990.


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