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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Manipel , von lateinisch manipulus, "Bündel",

Bis zur Mitte 20. Jh. vom katholichen Priester bei der Messfeier am linken Unterarm in den * Kirchenfarben getragener 5-10 cm breiter und ca. 60 cm langer doppelter Stoffstreifen mit einem Durchschlupf für den Arm. Die Manipel entstand aus dem * Sudarium, mit dem der Priester die heiligen Geräte umfasste, die früher nicht mit bloßen Händen berührt werden durften.

J. BRAUN, Handbuch der Paramentik, Freiburg 1912.


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