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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Marketerie , Marqueterie, von französisch marqueter, "sprenkeln", "mit Flecken bedecken".

Die Bezeichnung Marketerie wird häufig mit * Intarsie gleichgesetzt. Im deutschsprachigen Raum hat es sich aber eingebürgert, den Ausdruck Marketerie nicht für im * Kernholz versenkte Einlagen zu verwenden, sondern für Muster und Motive, die innerhalb einer * Furnier, wie ein Puzzlespiel zusammengefügt, in Verbindung mit der Furnier auf * Blindholz aufgeleimt sind. Wie bei Intarsien wurden bis zum 20. Jh. für Marketerie neben (eingefärbten) edlen Hölzern manchmal auch Elfenbein, Schildpatt und Metalle verwendet (vgl. * Boullearbeit). Eine Marketerie mit zerrissen-gefiedertem Dekor wird meist Endivien- oder * Seetang-Marketerie genannt.

W. A. LINCOLN, The Art and Practice of Marquetry, London 1971; E. BROCARD, L'art de découper le Bois, comprement la marqueterie, Paris 1880.


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