Mäzen , Förderer von Künstlern.
Die Bezeichnung geht auf den begüterten römischen Ritter Gaius Cilnius Maecenas (um 70 v. Chr.-8 v. Chr.) zurück, der ein enger Vertrauter des Kaisers Augustus war und einen großen Teil seines Vermögens zur Förderung der Künste verwendete. U. a. erhielten Horaz und Vergil von Maecenas großzügige Zuwendungen.
P. HIRSCHFELD, M. Die Rolle des Auftraggebers in der Kunst, München, Berlin 1968; H. SACHS, Sammler u. M. Zur Entwicklung des Kunstsammlers von d. Antike bis zur Gegenwart, Leipzig 1971; K. DAWEKE, M. SCHNEIDER, Die Mission des M. zur öffentl. u. privaten Förderung der Künste, Opladen 1986; B. KEMPERS, Kunst, Macht u. Mäzenatentum, München 1989.
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