Stücksuche:
Bitte mind. 2 Zeichen eingeben. Weitere Suchmöglichkeiten »

Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Nutzen Sie die Funktion der VOLLTEXTSUCHE, indem Sie Worte oder Wortteile in das Suchfeld eingeben. Das Kunstlexikon beschreibt ca. 10.000 Begriffe, hat 5,5 Mio Zeichen ( Druckausgabe: 1663 Seiten). Die Begriffe verweisen insgesamt auf ca. 35.000 Quellen.  
 Volltextsuche: nur in der Begriffsliste suchen

Mitra (Mz. Mitren), griechisch, "Binde", "Diadem",

1) Bischofsmütze in Form zweier miteinander verbundener schildartiger Versteifungen, die mit kostbarem, oft mit Goldfäden durchwirktem Stoff überzogen sind. Von oben gesehen, hat die Mitra die Form eines offenen Fischmauls; der Fisch galt im Frühchristentum als Symbol der neuen Religion. Von der Rückseite der Mitra der Bischöfe hängen zwei Bänder (* Infuln) herab (vgl. * infuliert). Seit 1060 trugen auch die römisch-deutscher Kaiser unter der Krone eine Art Mitra, woraus im 15. Jh. die Mitrenkrone (heraldische Krone) der Kaiser entstand. (Die kugelig geschlossene Bischofskrone der Bischöfe der Ostkirche heißt * Stephanos.)

2) Name einer Kopfbedeckung, die von Priestern des babylonischen Reichs verwendet wurde.

3) Im alten Griechenland und im römischen Reich von Priestern und Wettkämpern getragenes Stirnband (vgl. * Diadem).

Th. KLAUSER, Der Ursprung der bischöflichen Insignien und ihrer Ehrenrechte, Krefeld 1949; P. S. SALOMON, M. und Stab, Mainz 1950.


<< Mithuna Mittagskanone >>


Vertiefen Sie Ihr Wissen über Kunst!
Testen Sie unseren Gratisservice Kunstbegriff des Tages. Auf Wunsch erhalten Sie täglich oder wöchentlich per E-Mail einen Begriff aus dem Kunstlexikon geschickt.
Mehr Informationen »

Das Kunstlexikon für das iPhone!
Sie können das Kunstlexikon auch in einer für das iPhone optimierten Version ansehen. Klicken Sie einfach auf den nachfolgenden Link.
Jetzt öffnen »

Schmuckwissen>>


Aktuelle Objekte:

Geert Westphal >

Ehrenbuch de... >



Aktuelle Objekte:

Erik Anders >

Litho Philip... >