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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Monogramm , von griechisch monos, "einzig", und gramma, "Buchstabe",

Bezeichnung für Hand- oder Namenszeichen (lateinisch signum). In der Regel besteht ein Monogramm aus den Anfangsbuchstaben (* Initialen) der Namen einer Person. Künstler bezeichnen ihre Werke oft mit ihrem Monogramm, um die Authentizität zu dokumentieren. Die ersten Beispiele stammen aus dem 5. Jh. v. Chr.

Das schon seit vorkonstantinischer Zeit verwendete * Christusmonogramm ist das bekannteste Monogramm. Meist bestehen Monogramme aus verschlungen ineinandergestellen oder in * Ligatur miteinander verbundenen * Majuskeln; man spricht dann von einem "ligierten Monogramm" oder einem "Monogramm in Ligatur". Das Monogramm kann auch eine Herkunftsangabe oder Jahreszahl beinhalten. Ein mit einem Monogramm versehenes Werk wird im allgemeinen als "monogrammiert" bezeichnet. Künster, von denen nur das Monogramm, nicht aber ihr Name bekannt ist, nennt man Monogrammisten.

Signierte Werke sind mit der Signatur, d. h. mit dem Namen des Künstlers versehen, gelegentlich werden aber auch monogrammierte Objekte als signiert bezeichnet. Vom Biedermeier bis ins 1. Drittel 20. Jh. galten Monogramme als Zeichen kultivierter Lebensart. Im so genannten gutbürgerlichen Haushalt waren Bettwäsche, Leibwäsche, Hand- und Taschentücher, Tischdecken und Servietten, Taschen und Koffer etc. mit Monogrammen versehen. Auch Siegelringe und * Petschafte tragen oft Monogramme (* Siegel).

F. GOLDSTEIN, M.-Lex. Verzeichnis der Monogramme Bildender Künstler seit 1850, Berlin 1964; W. PREIN, Handbuch der Monogramme in der europäischen Graphik vom 15. bis zum 18. Jh., München 1989.


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