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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Mörser , lateinisch mortarium,

1) leicht kegelstumpfförmiger Behälter mit innen abgerundetem Boden, in dem mit einem keulenförmigen Stößel, dem * Pistill, körnige Gegenstände zerstampft und zerrieben werden. Mörser waren schon in alten Hochkulturen gebräuchlich, doch haben sich aus dem Altertum nur wenige Beispiele bzw. Fragmente erhalten. Große Mörser wurden oft aus Stein, kleine aus Metall (Bronze, Messing oder Eisen) hergestellt. Die Exponate in Museen und privaten Sammlungen stammen aus der Gotik, großteils aber aus Barock und späterer Zeit. Hauptanwendungsgebiete der Mörser waren früher vor allem * Alchimie, Pharmazie und die häusliche Küche. Heute werden Mörser nur mehr selten verwendet. Mörser mit Pistill galten als Sinnbild der Sexualität (* Symbol).

2) Seit dem 15. Jh. Bezeichnung für ein schweres Geschütz, dessen Rohr vergleichsweise kurz ist, aber einen großen Durchmesser hat. Die moderne Waffentechnik hat den Ausdruck vor allem für Steilfeuerwaffen übernommen.


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