Musivgold , Goldfarbe, im 17.-19. Jh. oft als "Aurum musivum", "Porporina" oder "unechtes Gold" bezeichnet.
Manchmal wird Musivgold auch * Muschelgold genannt, obwohl dieser Terminus im Allgemeinen für zermahlenes * Blattgold gebraucht wird. Musivgold ist ein aus kristallisiertem Zinndisulfid bestehendes und mit Bindemitteln versetztes Pulver, das bei (Bilder-) Rahmen usw. in Form eines Anstrichs als Goldersatz bzw. zum * Bronzieren diente.
H. KÜHN u. a., Reclams Handbuch der künstlerischen Techniken, Bd. 1, Stuttgart 1988.
|