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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann
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Narrendarstellung . Während der Narr im Mittelalter als vom Teufel Besessener, als Gottloser und als Personifizierung des Lasters dargestellt wurde, änderte sich der Symbolgehalt mit Beginn der Neuzeit. Der Narr trat dann fröhlich, komisch, z. B. als Hofnarr oder als * Harlekin, in Erscheinung und geißelte oft mit zweideutigen Redensarten die Narrheit der Herrschenden und der Gesellschaft. An alten Rathäusern waren deshalb oft Narrenköpfe als Zeichen für Weisheit angebracht. Dargestellt wird der Narr meist mit schellenbesetztem Kragen und der Narrenkappe, an der gleichfalls kleine Glöckchen und Schellen hängen.
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