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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Nemesis , griechisch, "Tadel", "gerechter Unwille",

Bezeichnung für die vergöttlichte * Personifikation des Rechts und der Schicksalsmacht, die auch vor den Göttern des * Olymps nicht Halt machte. Nemesis verteilte Glück und Unglück und bestrafte Übertretungen gegen die geltende Ordnung sowie Hochmut und Stolz. Sie wird deshalb auch als Göttin der Vergeltung bezeichnet. Auf alten Darstellungen ist Nemesis mit einer Waage (wie * Justitia) und einer Peitsche oder einer Axt wiedergegeben. Hesiod nannte sie "Tochter der Nacht" (Theogonie 223 ff.). Frühe Kultstätten der Nemesis befanden sich im ionisch besiedelten Kleinasien, z. B. in Smyrna. Da Nemesis vom 5. Jh. v. Chr. an auch in Rhamnus in Attika verehrt wurde, trägt sie bisweilen den Namen "Rhamnusia".

B. SCHWEITZER, Dea Nemesis Regina, in: Jahrb. d. dt. Archäolog. Instituts 46, 1931; E. PANOFSKY, Virgo et victrix. A note on Dürer's Nemesis, in: Prints, hg. v. C. Zigrosser, New York 1962.


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