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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Nymphe , griechisch, "Braut".

Die griechische Mythologie unterscheidet mehrere Arten dieser meist in Gruppen auftretenden Naturgeister: Die im Meer lebenden * Nereiden gelten als Töchter des alten Meergottes * Nereus. Alle anderen Nymphen werden als "Töchter des Zeus" bezeichnet. Zu ihnen gehören die * Najaden in Quellen, Bächen, Flüssen und Seen, die * Oreaden auf Bergen, die Dryaden und Hamadryaden auf Bäumen und die Alseiden im Wald.

Die Nymphen zählen zum Gefolge der * Artemis/Diana und des * Dionysos/Bacchus. Sie werden oft beim Reigentanz oder beim Winden von Blumengirlanden dargestellt, Diana und ihre Nymphen auch beim Baden (* Kallisto). Als Spenderinnen der Fruchtbarkeit wurden den Nymphen viele Kultstätten errichtet, die aber nur lokale Bedeutung hatten (* Nymphäum).

A. WALTER, Von Göttern, Nymphen u. Heroen. Mythen der Antike in der Bildenden Kunst, Leipzig 1993.


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