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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Ohrschmuck . Als Ohrstecker oder an einem Häkchen im durchbohrten Ohrläppchen getragener Ohrschmuck war schon in der Antike gebräuchlich. Seit der Neuzeit werden die häkchenförmigen Befestigungen des Ohrschmucks oft als * Brisur ausgeführt. Sonderformen, bei denen die Ohrläppchen nicht durchstochen werden müssen, sind jene Schmuckstücke, die mit einer seit den 1950er Jahren gebräuchlichen * Clip-Mechanik oder den schon im 19. Jh. verwendeten * Englischen Ohrenschrauben versehen sind. Vgl. * Flinserl, * Brioletts.

L. RÖSSLER, Schmuck Lexikon, Wien 1982; K. GÖBEL, Auf's Ohr geschaut. Ohrringe aus Stadt u. Land vom Klassizismus bis zur neuen Jugendkultur. Kat., Berlin 1989; D. MASCETTI, A. TRIOSSO, Der Ohrring. Von der Frühzeit bis zur Gegenwart, Berlin 1991.


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