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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Op Art , von englisch optical art, "optische Kunst",

Seit Ende der 1950er Jahre bekannte moderne Kunstrichtung, bei der Bildwerke nach konstruktivistischen Gesichtspunkten entstehen und durch die Gesetzmäßigkeiten von Farbkombinationen, Linienüberlagerungen bzw. schwarz-weißen Rastern oder Linienandordnungen von äußerster Präzision im menschlichen Auge illusionistische Effekte, d. h. optische Täuschungen erzeugen, etwa den Eindruck verschiedener Ebenen oder das Gefühl von sich bewegenden Bildteilen (Flimmereffekte, Moiréwirkungen). Diese Illusionen werden noch verstärkt, wenn sich der Betrachter in Bewegung befindet, d. h. sich einem solchen Bild nähert oder an ihm vorbeigeht.

Charakteristisch dafür sind z. B. die Bilder von Bridget Riley, die als eine der Hauptvertreterinnen der Oo Art gilt. Der Name Op Art wurde erstmals 1965 verwendet, und zwar im Zusammenhang mit der Ausstellung "The Responsive Eye" im Museum of Modern Art in New York. Weitere Künstler, die bei ihren Arbeiten Techniken der Op Art einsetzten, sind Y. Agam, J. Albers, R. Anuskiewicz, W. Fangor, M. Louis (eigentlich M. L. Bernstein), W. Ludwig, A. Mavignier, F. Morellet, J. Le Parc, J. R. Soto, L. Tomasello, V. Vasarely, L. Wilding, J.-P. Yvaral und Mitglieder der deutschen Gruppe * Zero sowie des Pariser Künstlerkreises * Groupe de Recherche d'Art Visuel. Mitglieder der letztgenannten Gruppe setzten Op Art-Effekte auch bei plastischen Arbeiten ein.

M. COMPTON, Optical and Kinetic Art, Kat., London, New York 1967; Th. STRAUSS, O., Prag 1969; R. PAROLA, O., Theory and Practise, New York 1969; Optical Art, Kat. Kunst- und Museumsverein Wuppertal 1969; C. BARETT, O., Köln 1974; J. ROH, Dt. Kunst seit 1960, Teil I: Malerei, Collage, O., Graphik, München 1980; K. TÜRR, O., Stil, Ornament oder Experiment?, Berlin 1986.


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