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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Orest (griechisch Orestes), Sohn * Agamemnons und seiner Gemahlin * Klytämnestra.

Nachdem seine Mutter gemeinsam mit ihrem Geliebten * Ägisth ihren Gemahl Agamemnon getötet hatte, brachte * Elektra, eine der beiden Töchter des Ermordeten, ihren kleinen Bruder Orest aus Angst vor Klytämnestra ins Nachbarreich an den Hof des Königs Strophios in Sicherheit. Anaxibia, die Gemahlin des Herrschers, war eine Schwester * Agamemnons, und Orest wuchs gemeinsam mit Pylades auf, der durch die Verwandtschaft seiner Mutter sein Cousin war. (Anderen Quellen zufolge wurde Orest liebevoll von * Leda und * Tyndareos, seinen Großeltern mütterlicherseits, aufgezogen.)

Zum Jüngling gereift, begab sich Orest auf Weisung des Gottes Apollon in Begleitung seines Cousins Pylades nach Mykene, um Klytämnestra zu töten. Obwohl von Apollon bzw. vom Orakel zu Delphi zu der Tat veranlasst, wurde er als Muttermörder von den * Erinnyen fast zum Wahnsinn getrieben. Damit er von den Rachegöttinnen nicht mehr verfolgt werde, forderte das Orakel dann von Orest, ein im Tempel von Tauris aufbewahrtes Bildnis der Göttin * Artemis zu rauben und nach Athen zu bringen.

Die * Skythen nahmen Orest und Pylades an der Küste von Tauris gefangen. Wie alle unerwünschten Fremden sollten sie im Artemis-Tempel geopfert werden, wo Orests Schwester * Iphigenie Priesterdienste versah. Sie erkannte ihren Bruder und fand eine List, um mit den beiden Jünglingen und dem Götterbild zu entfliehen. Orest wurde König, und Pylades nahm * Elektra zur Frau.

K. v. FRITZ, Die Orestessage bei den drei großen Tragikern, in: Antike u. moderne Tragik, Berlin 1962.


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