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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Orgel , von griechisch organon, "Werkzeug", "Instrument".

Die Orgel entstand nach dem Vorbild der * Syrinx (Panflöte) Anfang 3. Jh. v. Chr. Die Erfindung dieses ersten mechanischen Musikinstruments wird Ktesibios aus Alexandrien zugeschrieben. Bei den zu den Aerophonen zählenden Tasteninstrumente wurden, vereinfacht ausgedrückt, die ungleich langen Pfeifen der Syrinx mit dem Balg der Sackpfeife kombiniert. Es ist nicht bekannt, aus welchem Material die mehr als zwanzig Pfeifen der ersten Orgel bestanden; sie könnten aus Holz, Metall oder auch Ton gefertigt gewesen sein. Überliefert ist, dass der über einen Windkasten zugeführte Wind mit Hilfe von Wasserdruck eingepresst und mit der Tastatur zu den einzelnen Pfeifen geleitet wurde. Später erfolgte der Übergang auf Winderzeugung mit Blasbälgen aus Tierhaut. In größeren Stückzahlen entstanden Orgeln erstmals um 700 n. Chr. Die Schauseite von (Kirchen-)Orgel heißt * Orgelprospekt.

E. RUPP, Die Entwicklungsgeschichte der Orgelbaukunst, Einsiedeln 1929; H. KLOTZ, Das Buch von der Orgel, Kassel, Basel 1953; R. QUOLKA, Die altösterreichische Orgel der späten Gotik, d. Renaissance u. des Barock, Kassel, Basel 1953; W. HAACKE, Orgeln in aller Welt, Königstein 1965; Acta Organo-Logica, Kassel 1966 ff. (21 Bde.); ISO - Information, Zeitschr. f. Orgelbau, Lauffen/N. 1969 ff.; R. REUTER, Bibliographie d. O., Lit. zur Gesch. d. O. bis 1968, Kassel, Basel 1973; A. FORER, O. in Österr., Wien, München 1973; G. BRENNINGER, O. in Altbayern, München 1978; W. RENKEWITZ, J. JANCA, Gesch. der O.baukunst in O- u. W-Preußen von 1333-1944, Würzburg 1984.


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