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Paläographie , Wissenschaft von den Formen und Mitteln der Schrift vom Altertum bis in die Neuzeit; das Lehren alter Schriften und die Beseitigung von Irrtümern, die durch mangelhaftes Wissen über alte Schriftformen entstanden sind. Auch Handschriftenkunde, unter Berücksichtigung des Kanons, der bis ins Hochmittelalter den Schreibschulen als Orientierungsgrundlage diente.
H. DEGERNING, Die Schrift. Atlas der Schriftformen des Abendlandes vom Altertum bis zum Ausgang des 18. Jh., Berlin 1929; R. KAUTZSCH, Wandlungen in der Schrift u. in der Kunst, Mainz 1929; W. WATTENBACH, Das Schriftwesen im MA, Graz 1958; O. MAZAL, P. u. Paläotypie: zur Gesch. d. Schrift im Zeitalter der Inkunabeln, Stuttgart 1984; B. BISCHOFF, P. des röm. Altertums u. des abendländ. MA, Berlin 1986 (Grundlagen der Germanistik 24); O. MAZAL, Lehrb. d. Handschriftenkunde, Wiesbaden 1986.
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