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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Palmette , französisch, "kleine Palme", abgeleitet von lateinisch palma, "flache Hand", "Palme".

Schon in der Antike übliches Dekorelement, das wie eine Hand mit gespreizten Fingern oder ein Fächerpalmenblatt, manchmal auch kelchartig mit radial angeordneten Zungenblättern geformt ist. Die vermutlich aus dem ägyptischen Lotusornament entstandene Palmette war bereits im 2. Jt. v. Chr. in der minoischen Kunst gebräuchlich. In der griechischen Kunst wurde die Palmette seit dem 8./7. Jh. v. Chr. neben dem * Mäander als häufigste Zierform verwendet, vor allem * Akroterien und * Friese wurden bevorzugt in Palmettenform gestaltet. Später findet man Palmetten auch in der karolingischen Kunst sowie in der Romanik, in der Renaissance, im Klassizismus und im Historismus.

E. H. GOMBRICH, Ornament u. Kunst, Stuttgart 1982; G. IRMSCHER, Kleine Kunstgeschichte des europäischen Ornaments seit der frühen Neuzeit 1400-1900, Darmstadt 1984.


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