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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Pantheon , das, von griechisch pan, "ganz", "alles", und theos, "Gott",

1) ein besonders in hellenistischer Zeit der Gesamtheit der Götter gewidmeter Tempel. Das auf den Grundmauern zweier Vorgängerbauten errichtete Pantheon in Rom war mit 43 m Höhe und einer Breite von 39,5 m der größte Kuppelbau der Antike. Der Eingang zum zylinderförmigen Zentralbau wird durch eine Vorhalle mit Giebeldach gebildet, deren acht Säulen als * Monolithe ausgeführt sind. Das Hauptgebäude ist durch Nischen gegliedert, in denen ursprünglich Götterstatuen standen. Durch eine Öffnung in der Kuppel (ca. 9 m Durchmesser) wird der Innenraum erhellt. Das Pantheon wurde im Auftrag Kaiser Hadrians anstelle eines 25 v. Chr. unter Agrippa gebauten, durch Blitzschlag vernichteten und 80 n. Chr. von Domitian wiederaufgebauten Tempels errichtet. Der Baubeginn war um 115/118, und die Baudauer betrug ca. zehn Jahre. Anfang des 7. Jh. gelangte das Pantheon in päpstlichen Besitz und wurde 609 von Papst Bonifaz IV. als Kirche Sta. Maria ad Martyros, später Sta. Maria Rotonda genannt, der Jungfrau Maria sowie allen * Märtyrern geweiht. Seit der Renaissance diente die Kirche auch als Grabstätte für verdiente Persönlichkeiten, z. B. ist Raffael dort begraben.

2) Gesamtheit der Götter einer polytheistischen Religion.

3) Name zahlreicher Ehrentempel. Bekannt ist vor allem das Panthéon Français in Paris. Es entstand durch den Umbau der Sainte-Geneviève-Kirche, die erst 1764-1790 für die hl. * Genoveva (die Schutzpatronin von Paris) erbaut worden war, und dient als Begräbnisstätte und Ruhmeshalle für berühmte Persönlichkeiten Frankreichs.

K. de FINE LICHT, The Rotunda in Rome: A Study of Hadrian's Pantheon, Kopenhagen 1968; W. L. MACDONALD, The Pantheon Design, Meaning and Progeny, Cambridge/Mass. 1976; Der Ruhm des Pantheons, Kat., Berlin 1992.


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