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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Abstrakter Expressionismus , ursprünglich diente der Begriff dazu, einige der in den 1920er Jahren von Wassily Kandinsky gemalten Gemälden (in Deutschland) zu beschreiben.

Später in Verbindung mit der * New York School (New-Yorker Schule) 1946 als "abstract expressionism" bezeichnete Manier der Malerei, der sich u. a. Jackson Pollock sowie Mark Rothko widmeten und die der amerikan. Schriftsteller Harold Rosenberg 1950 * Action-Painting nannte. Rosenberg bezeichnete die Leinwand des Künstlers als "Arena, in der er auftritt".
In den 50er und 60er Jahren war diese Strömung der abstrakten Kunst auch in Europa allgemein in Mode. Es wurde den Gefühlen, den Erlebnisprozessen beim spontanen Schaffensablauf und den von den Farben ausgehenden Impulsen beim Gestalten freier Lauf gelassen. Man verzichtete auf verstandesmäßige Konzepte, um so bewusst oder unbewusst zu einer symbolisch-assoziativen Formsprache zu gelangen. Der Bildträger wurde Aktionsfläche künstlerischen Handelns. A. H. Barr (Museum of Modern Art, New York) nannte die automatische Umsetzung der einströmenden Empfindungen "Automatismus". Die unbewusste Malweise fand durch Körperbewegungen und großformige Gesten ihren Ausdruck. In Deutschland und Frankreich entstanden aus dieser Strömung der * Tachismus sowie die Informelle Kunst, die Kunst der Nichtform (* Informel ). Zu den bekannten Techniken des Abstrakten Expressionismus zählen u. a. * Drip-Painting (kreiert von J. Pollock) und in weiterer Folge * All-Over-Painting sowie * Colour-Field-Painting. Bedeutende Vertreter des A. waren: William Baziotes, Arshile Gorky, Hans Hofmann, Franz Kline, Willem de Kooning, Robert Motherwell, Jackson Pollock, Mark Rothko und Clyfford Still.

A. EVERITT, Abstract Expressionism, London 1975, dt. München 1977; G. LEVIN, Abstract Expresionism. The Formative Years, London 1981; W. C. SEITZ, D. ASHTON, R. MOTHERWELL, Abstract Expressionist Painting in America, London 1983.


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