Pfahlplastik , etwa 2 m oder auch höherer Holzpfahl mit plastisch ausgearbeitetem Kopf und in Form eines Reliefs ausgeführten Gliedmaßen.
Pfahlplastiken waren im Bayerischen Wald bis zum 19. Jh. und in Ungarn bis in die 1. Hälfte 20. Jh. auf Friedhöfen als Grabstelen (Grabhölzer) üblich, u. a. in Szatmárcseke, Komitat Szabolcs-Szatmár, und Veröcemaros, Komitat Pest. Gleichfalls noch im 20. Jh. wurden Pfahlplastiken von nordamerikanischen Indianern und den Eingeborenen in Afrika hergestellt.
H. HIMMELHEBER, Negerkunst u. Negerkünstler, Braunschweig 1960; B. DENEKE, Europäische Volkskunst, Supplement-Bd. 5, 1980.
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