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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Pfingsten , Pfingstwunder, von griechisch pentekoste, "fünfzigster (Tag nach Ostern)", ursprünglich israelitisches Erntedankfest.

Am Konzil von Elvira 305 n. Chr. wurde Pfingsten für den christlichen Kultus als Erinnerungsfest an die Herabsendung des Heiligen Geistes (Ausgießung des Hl. Geistes) und an die Gründung der Kirche festgesetzt (Apostelgeschichte 2). In der christlichen Kunst ist das Thema schon sehr früh zu finden. Über den Köpfen der in einem geschlossenen Raum weilenden * Apostel (und Maria) sind kleine Flämmchen zu sehen, die den Heiligen Geist symbolisieren. Oft ist auch eine Taube als Personifikation des Heiligen Geistes dargestellt. Das Motiv der "Ausgießung des Heiligen Geistes" wird auch als "Sprachenwunder" bezeichnet (* Heiliger Geist). Eine frühe Darstellung des Themas befindet sich im * Codex Egberti.

G. KRETSCHMAR, Himmelfahrt und Pfingsten, in: Zeitschr. f. Kirchengesch. IV, 4, 1954/55; St. SEELIGER, P., Düsseldorf 1958.


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