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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Phallus (griechisch phallos, lateinisch penis), männliches Geschlechtsglied.

Die Darstellung des erigierten (aufgerichteten) Penis war schon im * Neolithikum üblich und galt bei vielen Völkern als Symbol für Fruchtbarkeit und Zeugungskraft. In der Antike waren phallische Gestaltungen vor allem bei Standbildern des Gottes Priapos, bei Pan-Figuren, in der Mitte von Kultpfeilern, den so genannten * Hermen, und in Form großer Plastiken (meist gemeinsam mit einer * Vulva) bei Kulthandlungen zu Ehren von * Demeter sowie von * Dionysos üblich.

Die * Beschneidung des Gliedes stellt in vielen Kulturen eine kultische Handlung dar. Wegen des Eindringens in den fruchtbaren Schoß der Erde, zur Vorbereitung für die Aussaat, wurde der früher verwendete Hakenpflug als Phallus-Symbol angesehen. Vgl. * Ithyphallos.

Th. VANGGAARD, Phallos, Symbol u. Kult in Europa, München 1971; K. FRANK, Der P. Von der Magie der Männlichkeit im Wandel der Epochen, Frankfurt/M. 1989.


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