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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann
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Pinakothek , von griechisch pinax, "Tafel", und theke, "Aufbewahrungsort",
Bezeichnung für Bilderkammer, nichtantiker Name für den 10,76 x 8,93 m großen nördlichen Flügelbau der Propyläen auf der * Akropolis in Athen, der als Aufbewahrungsort für gemalte Weihegeschenktafeln (* Pinakes) diente. Laut * Vitruv (De architectura VI, 5,2) verfügten die Häuser vornehmer Bürger einen Pinakothek genannten Raum, in dem Bilder aufbewahrt wurden. Seit der Renaissance ging die Bezeichnung dann allgemein auf Gemäldesammlungen über, z. B. die Alte- und die Neue Pinakothek in München.
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