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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Pinax (Mz. Pinakes), der, griechisch, "Brett", "Gemälde", im antiken Griechenland Bezeichnung für Tafeln aus Holz, gebranntem Ton, Marmor oder Bronze.

Sie fungierten als Schriftträger, dienten bemalt aber auch als Weihegeschenke für Gottheiten. Tempelräume und nach Vitruv auch Räumlichkeiten von Privatpersonen, in denen Pinakes aufbewahrt wurden, hießen seit der Spätantike * Pinakotheken. Die Bezeichnung wurde später auch nördlich der Alpen für Gemäldesammlungen verwendet. U. a. werden Pinakes in Athen, Nationalmuseum, und in Berlin, Staatliche Museen, Antikensammlung, aufbewahrt. Bekannte Exemplare sind zwischen 30 und 65 cm hoch und stammen aus dem 8.-6. Jh. v. Chr.

R. HAMPE, Attische Tontafeln des 8. Jh. v. Chr., in: Charites. FS f. E. Langlotz, Bonn 1957; U. HAUSMANN, Griech. Weihereliefs, Berlin 1960.


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