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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Piqué point , Bezeichnung für eine * Piqué-Technik, bei der kleine aus Gold- oder Silberlegierungen bestehende Nägel bzw. Stifte Verwendung finden, d. h. in Objekte aus * Horn oder * Schildpatt als Verzierung eingehämmert werden.

Das Verfahren wird manchmal auch zur Verzierung von Elfenbein verwendet, das sich, zum Unterschied von Schildpatt und Horn, durch Erwärmen nicht erweichen lässt, weshalb Stege oder * gekordelte Drähte aus Edelmetall nicht eingepresst werden können, wie beim * Hair Piqué oder * Piqué posé üblich. Wenn der Dekor nicht aus Stiften, sondern aus Nägeln mit deutlich sichtbaren Köpfen besteht, wird dafür auch der Terminus Piqué clouté gebraucht. Bei Verwendung von goldenen Nägeln spricht man verallgemeinernd von Goldpiqué, bei Silbernägeln von Silberpiqué.


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