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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Plantagenet-Stil , Plantagenet-Gotik. Die Bezeichnung Plantagenet leitet sich von der Helmzier in Form eines Ginsterzweiges (lateinisch planta genista) des Grafen Gottfried V. von Anjou ab, dessen Sohn als Heinrich II. 1154 das bis 1485 herrschende Königsgeschlecht Anjou-Plantagenet begründete.

Als Plantagenet-Stil wird die im 12. und 13. Jh. in ihrem Herrschaftsgebiet in W- und SW-Frankreich (Anjou, Maine und im Poitou) entstandene Gotik bezeichnet. Den Anfang genommen hat der Plantagenetstil beim Umbau der Kathedrale von Angers (ca. ab 1140). Charakteristisch für den Plantagenetstil sind weiträumige Saalkirchen bzw. dreischiffige Hallen. Die mit einer riesigen Halle ausgestattete Kathedrale von St. Pierre in Poitiers (ca. 1162-1230) gilt als älteste gotische Hallenkirche. Der Plantagenetstil soll u. a. für die Dome von Münster und Paderborn Vorbild gewesen sein.

L. SCHREINER, Style Plantagenet, in: Stil u. Überlieferung in der Kunst d. Abendlandes. Akten des 21. Internat. Kongresses f. Kunstgesch. 1964, Bd. 1, Berlin 1967.


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