Assoziation Revolutionärer Bildender Künstler Deutschlands , abgekürzt: ASSO oder ARBKD.
1928 erfolgter Versuch, im Reichsverband Bildender Künstler eine kommunistische Fraktion ins Leben zu rufen, wobei alle Aktivitäten derselben dem proletarischen Klassenkampf und der kommunistischen Bewegung nützen sollten. Die Assoziation Revolutionärer Bildender Künstler Deutschlands gilt als Fortsetzung der 1924 gegründeten * Roten Gruppe. Initiatoren der Assoziation Revolutionärer Bildender Künstler Deutschlands waren M. Keilson, A. Beier-Red, A. Durus, F. E. Gehrig-Targis, J. Szilágy, H. Tichauer, G. Wagner u. a. Ende 1931 wurde in Berlin eine Reichskonferenz der Assoziation Revolutionärer Bildender Künstler Deutschlands abgehalten und die Umbenennung in "Bund revolutionärer bildender Künstler Deutschlands" (BRBKD) beschlossen. Bei der "Großen Berliner Kunstausstellung" von 1932 wurden die Bilder der Aktivisten von der Polizei entfernt, weshalb die Gruppe dann eine eigene Ausstellung organisierte, bei der u. a. proletarische Fotomontagen von Heartfield und Keilson gezeigt wurden. Insgesamt fanden sechs Ausstellungen statt. Zu den Teilnehmern zählten u. a. die Karikaturisten A. Beier-Red und H. Rüsch, der Pressezeichner und Maler P. P. Eickmeier, E. O. Albrecht, A. Erbach, P. Fuhrmann, A. Lex, H. Strempel und Schüler der Berliner Kunstgewerbeschule.
J. KRAMER, Die ARBKD. Wem gehört die Welt? Kunst und Gesellschaft in der Weimarer Republik, Berlin 1977; Revolution und Realismus, Kat. Berlin 1978; H. OLBRICH, Proletar. Kunst im Werden, Berlin 1986.
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