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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Polyptychon (Mz. Polyptichen, Polypticha), griechisch, "vielfach gefaltet",

Bezeichnung für einen aus mehr als drei miteinander verbundenen Teilen bestehenden zusammenklappbaren Satz von Tafeln. Vgl. * Diptychon. Der Terminus Polyptychon wird meist im Zusammenhang mit beschnitzten oder bemalten Bildtafeln verwendet. Solche Exemplare sind sowohl im Sakralbereich zu finden, z. B. in Form von * Hausaltären, als auch, vor allem im * Historismus, in der * Historienmalerei und auf Reliefs als Bildzyyklen. Entwickelt hat sich das Polyptychon um die Wende 13./14. Jh. durch Bilderfolgen, die aus fünf Tafelbildern bestanden. Bei den spätgotischen * Flügelaltären handelt es sich um eine frühe Form des eigentlichen, aus zusammenlegbaren Tafeln gebildeten Polyptychon, z. B. bei dem 1432 entstandenen Genter Altar der Brüder van Eyck.

H. LÜDECKE, Zur Frage Polyptychon, in: Bildende Kunst 3, 1970; Polyptiques, Kat. Paris1990.


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