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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann
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Prater
1) alte Bezeichnung für Bratenwender (* Brater).
2) Früher Bezeichnung einer allgemein zugänglichen großen Wiese oder Gartenanlage, als Erholungszentrum und Vergnügungsviertel, von italienisch prato, "Wiese". Am bekanntesten ist der Wiener Prater, ursprünglich ein Wildpark, der 1767 von Kaiser Josef II. für die Allgemeinheit zugänglich gemacht wurde und seit dem 19. Jh. auch als Ausstellungsgelände dient. Als Sensation des Praters galt die für die Weltausstellung von 1873 aus Stahl und Glas erbaute und 1937 durch einen Brand zerstörte so genannte Rotunde, mit einer Spannweite von 105 m. Eines der Wahrzeichen Wiens ist das auf dem Pratergelände erbaute "Riesenrad". Es hat einen Durchmesser von 61 m, wurde von dem Engländer Walter B. Basset als Werbung für die englische Industrie in nur acht Monaten errichtet und im Juni 1897 erstmals in Betrieb genommen.
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