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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Athene , Athena, Tochter des Gottes * Zeus und der * Metis.

Athene wird auch Pallas Athene genannt. Sie soll im spielerischen Kampf ungewollt eine Spielgefährtin namens Pallas getötet und als Zeichen ihres Kummers deren Namen vor den ihren gesetzt haben. Athene entspricht der römischen Göttin * Minerva.

Attribute: goldener Helm und schuppiger, von Schlangen umgebener Brustpanzer, Lanze, Schild und eine Eule als Symbol der Weisheit. Wie Zeus trägt sie die * Ägis, einen Schild mit dem Medusenhaupt in der Mitte, bei dessen Anblick der Gegner zu Stein erstarrt. Als "Schlachtenlenkerin" war Athene die Schutzgöttin der griechischen Heroen. Weiters wurde sie als Göttin des Ackerbaus, der Kunstfertigkeit und der Wissenschaften, aber auch als Stadtgöttin mehrerer Städte verehrt, vor allem von Athen. Wegen ihrer ewigen Jungfräulichkeit (Athena Parthenos) war sie auch die Hüterin der Tugend. Athene gilt als Erfinderin des Pfluges, des Webstuhles und der Flöte. Der Sage nach fand * Marsyas die von Athene weggeworfene Flöte (* Apollon schindet Marsyas). Metis, die kluge Tochter des * Titanen * Okeanos, hatte sich Zeus hingegeben. Um zu verhindern, dass ihr Kind mächtiger würde als er selbst, verschlang Zeus die geschwängerte Geliebte. Die Leibesfrucht der Titanin aber gedieh in Zeus weiter. * Hephaistos befreite Zeus durch einen Beilschlag von der Last; dem geöffneten Haupt des Götterkönigs entstieg die mit goldenem Helm und Brustpanzer gewappnete Göttin Athene Das Motiv ist am Ostgiebel des * Parthenon auf der Athener * Akropolis dargestellt. Das größte Standbild Athene stammte von * Phidias; es war in * chryselephantiner Manier ausgeführt. Auf dem Schild der Athene soll sich Phidias in Form eines * Selbstbildnisses konterfeit haben.

K. KERÉNYI, Die Jungfrau u. Mutter der griech. Religion. Eine Studie über Pallas A., Zürich 1952; F. SCHIFF, Athena Parthenos, die Vision des Phidias, in: Antike Kunst 16, 1973; H. KENNER, Die trauernde A., Wien 1978; R. v. RANKE-GRAVES, Griech. Mythologie, Reinbek b. Hamburg 1989.


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