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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Quaste , Zierform des Knotens zur Verhinderung des Aufgehens und Ausfransens der Enden von * Kordeln.

Quiasten bestehen gewöhnlich aus einem umflochtenen oder umsponnenen Knoten, der in einem Büschel gleich langer Fäden endet. Quasten erfreuten sich früher großer Beliebtheit, besonders am Ende von Glockenzügen, am Scheitelpunkt von Kopfbedeckungen, bei betressten Uniformen, an den Ecken von Kissen und Behängen (* Lambrequins) u.s.w. Heute sind Quasten noch häufig bei Kordeln zu finden, die Vorhänge offenhalten und drapieren. Kleine Quasten werden oft Troddeln genannt. Manchmal werden die Ausdrücke Quaste und Troddel auch synonym gebraucht.


<< Quartetto Tables Quastenstil >>


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